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12.08.2010 Google Street View-Bilder in Sachsen bald online - Widerspruch jetzt einlegen
Der verbraucherpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Fischer, empfiehlt den Sachsen, die Verwendung Ihrer Daten im Internet kritisch zu überwachen. "Wer nicht möchte, dass sein Haus mit dem Start von Street View zu sehen ist, hat die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen", so Fischer. Der Widerspruch könne auch postalisch erfolgen. Autokennzeichen und Gesichter würden von Google ohnehin unkenntlich gemacht. "Auch Bürgerinnen und Bürger anderer Kommunen im Freistaat Sachsen werden über kurz oder lang betroffen sein, da Google sicher bald alle anderen Bilder freischalten wird", erwartet Fischer. Gleichzeitig äußert er Verständnis für den Google Dienst. "Transparenz ist in der modernen Internetwelt ein wichtiger Bestandteil, Street View existiert schon in unseren Nachbarländern und ist ein faszinierendes Programm. Allerdings muss der Datenschutz dabei gewährleistet werden. Nicht auszuschließen ist auch, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt. Objekte können mit dem Google-Dienst leichter ausgespäht werden. Ich fordere Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, Google-Aktivitäten in Deutschland weiterhin aufmerksam zu begleiten. Vielleicht ist es eine Option, den Kommunen die Erhebung einer Gewinnbeteiligung von Google für die Aufnahmen in Ihrem Gebiet zu ermöglichen. Es gilt das Recht am eigenen Bild!


