(Markkleeberg, 13. August 2026) Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Was Walter Ulbricht wenige Wochen zuvor noch mit den Worten „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ abgestritten hatte, wurde bittere Realität. Die Mauer teilte Berlin über 28 Jahre, trennte Familien und Freunde und sollte vor allem verhindern, dass Menschen die DDR verlassen.
„Der 13. August ist ein Tag, der uns daran erinnert, was passiert, wenn ein Staat seinen Bürgerinnen und Bürgern Freiheit und Selbstbestimmung verweigert“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Fritzsche. „Wir sollten uns bewusst machen, welchen Wert Freiheit, Demokratie und die deutsche Einheit haben. Gerade mit Blick auf die Generationen, die die Teilung selbst erlebt haben, ist es wichtig, ihre Erfahrungen weiterzugeben und die Geschichte der DDR-Diktatur nicht zu verklären.“
Die Berliner Mauer wurde zum Symbol der deutschen Teilung und der Unfreiheit in der DDR. Zugleich steht ihre Geschichte auch für den Mut der Menschen, die sich gegen die SED-Diktatur stellten und für Freiheit eintraten. 1989 brachte die Friedliche Revolution die Mauer schließlich zum Fall; die deutsche Einheit folgte am 3. Oktober 1990.„65 Jahre nach dem Mauerbau können wir dankbar sein, dass die Teilung überwunden wurde. Die Freiheit, in der wir heute leben, ist ein großes Glück – aber sie ist keine Selbstverständlichkeit“, so Fritzsche. „Deshalb müssen wir unsere Demokratie jeden Tag aufs Neue mit Leben füllen und für ihre Werte einstehen.“Der 13. August bleibt damit ein wichtiger Gedenktag: für die Opfer der deutschen Teilung, für die Menschen, die unter der SED-Diktatur litten, und für all jene, die den Mut hatten, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen.


